Save the Date „Zukunft der digitalen Provenienzforschung – Dreams and Realities“

Die Jahrestagung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste widmet sich aktuellen Methoden, Technologien und praktischen Anwendungen der digital gestützte Provenienzforschung.
Jetzt anmelden zum Zertifikatskurs Provenienzforschung!
Die FU Berlin bietet erneut das Weiterbildungsprogramm „Provenienzforschung - Über die Herkunft der Objekte“ an. Die Anmeldefrist endet am 7. August 2026.
Auszeichnungen für Prof. Dr. Gilbert Lupfer und Prof. Dr. Wiebke Ahrndt
Ehemaliger Vorstand und Förderbeiratsmitglied erhalten Bundesverdienstkreuz am Bande.
Aktuell im Blog
Interessante neue Beiträge aus dem Themenfeld der Provenienzforschung finden Sie auf unserem Blog.

Historische Kontexte

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste befasst sich mit Kulturgütern, die ihren Eigentümer:innen einst geraubt wurden – in der NS-Zeit, der Kolonialzeit oder in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR – sowie mit Kulturgutverlusten im Zuge des Zweiten Weltkriegs. Um zu klären, ob Objekte unrechtmäßig entzogen wurden, fördert das Zentrum die Provenienzforschung (Herkunftsforschung). Hier bieten wir Informationen zum historischen Hintergrund, zur Förderung sowie Material zur Recherche.
Schlosskirche Ellingen, Ellingen, April 1945
NS-Raubgut
Der NS-Staat bereicherte sich umfassend und skrupellos am Eigentum vor allem jüdischer Bürger:innen. Hier finden Sie Hintergründe zum NS-Kunstraub, Infos zur Projektförderung sowie die Möglichkeit, Restitutionen zu melden.
Pustaha, ein „Zauberbuch“ von der Insel Sumatra, das sich heute in der Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz befindet.
Koloniale Kontexte
In der Kolonialzeit wurden Kulturgüter, aber auch viele tausend menschliche Überreste geraubt. Wir informieren über den Entzug in kolonialen Kontexten, erklären Fördermöglichkeiten und stellen Materialien zur Verfügung.
Gemälde werden aus einer Kiste entnommen, viele Personen sehen dabei zu
Kriegsverluste
Im Zweiten Weltkrieg und kurz danach wurden Millionen von Kulturgütern nach Deutschland oder aus Deutschland verbracht. Mehr zur Geschichte der Kriegsverluste sowie Materialien finden Sie hier.
Saal Schloss Rötha
SBZ / DDR
In der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR wurden Kulturgüter geraubt, entzogen und auch von Staats wegen verkauft. Hier führen wir in die Forschung zum Kulturgutentzug zwischen 1945 und 1990 ein.

Projektstatistiken

Projektstatistik und Projektfinder geben einen Überblick über alle Projekte, die das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste und seine Vorgängereinrichtung gefördert haben bzw. noch fördern. Mithilfe von Kartenansicht und Filtern lassen sich Projekte suchen und zum Beispiel nach bestimmten historischen Kontexten oder Bundesländern darstellen.
Thüringen Schleswig-Holstein Sachsen-Anhalt Sachsen Saarland Rheinland-Pfalz Nordrhein-Westfalen Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Hessen Hamburg Bremen Brandenburg Berlin Bayern Baden-Württemberg Alle 628 Projekte
Deutschland
628 Projekte

100% aller deutschen Projekte

Alle Projekte

kurzfristige Projekte

langfristige Projekte

davon NS-Raubgut

kurzfristige Projekte

langfristige Projekte

davon Koloniale Kontexte

kurzfristige Projekte

langfristige Projekte

davon SBZ und DDR

kurzfristige Projekte

langfristige Projekte

davon Kriegsverluste

kurzfristige Projekte

langfristige Projekte

Laufende Projekte Abgeschlossene Kommende
Gesamt 97 519 9
Archiv 1 8 0
Bibliothek 9 21 0
Institut 4 25 0
Kooperationen zwischen öffentlichen und privaten Einrichtungen 0 2 0
Kooperationen zwischen Privatpersonen und öffentlichen Einrichtungen 4 18 0
Museum 47 277 6
Privat getragene Einrichtungen 0 16 0
Privatperson 7 12 1
Universität 15 54 0
Verwaltung 10 86 2
Zu den Projekten

Für die Ansicht der Abschlussberichte auf Proveana ist eine Registrierung notwendig.

Proveana Datenbank Logo
Proveana ist die Datenbank des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste für die Provenienzforschung. Sie bereitet insbesondere die Ergebnisse der vom Zentrum geförderten Forschungsprojekte für die Öffentlichkeit auf.
LostArt Datenbank Logo
Die Lost Art-Datenbank verzeichnet Kulturgüter, die vor allem jüdischen Bürger:innen zwischen 1933 und 1945 entzogen wurden („NS-Raubgut“). Außerdem enthält sie Meldungen zu Kriegsverlusten des Zweiten Weltkrieges.

Termine & Meldungen

ethnografische Objekte mit Schildern
Die FU Berlin bietet erneut das Weiterbildungsprogramm „Provenienzforschung - Über die Herkunft der Objekte“ an.
restituierte Bücher, teils aufgeschlagen
B’nai B’rith und Odd Fellows erhalten 41 Bücher zurück.
Personen vor dem Eingang des Bremer Roselius Museums
Nach intensiver Provenienzforschung und Restitution bleibt „Aufbruch der Heiligen Ursula“ nun in Bremen.

Blogbeiträge

Blick in eine Ausstellung
Zwei Ausstellungen in Berlin zeigen, welche Horizonte die Provenienzforschung auch Museumsbesucher:innen eröffnet.

Publikationen

Buchcover
Schriftenreihe „Provenire“ (5): „Die venezianischen Fälle"
Das Buch von Michael Franz bietet einen Brückenschlag zwischen Kunst, Geschichte, Recht und Ethik anhand einer Sammlung fiktiver NS-Raubgutfälle.
Cover Provenienz & Forschung 2025
Periodikum „Provenienz & Forschung" (2025)
Die neue Ausgabe des Periodikums befasst sich unter dem Titel „Gespaltene Biografien“ mit Menschen, die in das NS-System verstrickt waren und doch die Kunstwelt der Nachkriegszeit prägten.
Cover Working Paper 9-2025
Working Paper 9/2025
Jan Hüsgen widmet sich im Working Paper 9/2025 Missionsgesellschaften und Orden in einstigen deutschen Kolonien und ihrem Beitrag zu ethnographischen Sammlungen.