Jetzt anmelden zum Zertifikatskurs Provenienzforschung!
Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste unterstützt auch im Jahr 2026 das Weiterbildungsprogramm zur Provenienzforschung der Freien Universität Berlin mit finanzieller Förderung und fachlicher Expertise: Zahlreiche Kolleg:innen aus dem Zentrum sind als Dozent:innen an den beiden angebotenen Zertifikatskursen beteiligt. Die Anmeldung ist jetzt möglich.
Zielgruppe
- Sammlungsleiter:innen, Kurator:innen, Museolog:innen, Volontär:innen aus allen Museumssparten (wie Kunst-, Naturkunde-, Technik-, Regional- und Universitätsmuseen)
- Beschäftigte im Kunsthandel
- freiberufliche Provenienzforscher:innen
- Beschäftigte von Museumsverbänden
- Mitarbeiter:innen von Firmensammlungen sowie von privaten und öffentlichen Sammlungen
Aufbau und Methodik
Das Programm ist modular aufgebaut. Jedes der 4 Module umfasst 2 oder 3 Seminartage. Die Module sollten als Gesamtpaket gebucht werden. Der Besuch einzelner Module ist möglich, sofern ausreichend Plätze vorhanden sind.
Durch die Leitidee des exemplarischen Lernens und die Verwendung vielfältiger Methoden (Einzel- und Gruppenarbeit, Vorträge, Übungen mit praktischem Ausprobieren, Diskussionen) wird der Lernprozess handlungs-, kompetenz- und erfahrungsorientiert gestaltet. Mit der Integration von E-Learning-Elementen können Lernbedarfe der Teilnehmer:innen individuell berücksichtigt werden.
Sie erläutern anhand erster Rechercheergebnisse (Provenienzmerkmale), warum Objekte einer tiefergehenden Provenienzanalyse zu unterziehen sind. Dabei soll praxisnah dreistufig vorgegangen werden:
- Analyse exemplarischer Objekte verschiedener Gattungen (z. B. Malerei, Skulptur, Porzellan, Bücher)
- Prüfen der hausinternen Dokumentationslage (z. B. Inventarbücher, Ankauflisten, Protokolle)
- Heranziehung externer Dokumente (z. B. aus Archiven, Privatnachlässen, Entschädigungsakten und Datenbanken, z. B. Lost Art)
Anmeldefrist ist der 07.08.2026.
Bitte reichen Sie zusammen mit Ihrer Anmeldung ein Motivationsschreiben ein (1 DIN A4-Seite, max. 4000 Zeichen; per E-Mail an: provenienz@fu-berlin.de)