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SBZ / DDR

Robra trifft Stiftungsrat des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste

Der Staatsminister und Minister für Kultur gab unter anderem die Verlängerung des Mietverhältnisses zwischen dem Land Sachsen-Anhalt und dem DZK bekannt.

Dazu die Pressemitteilung der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur im Wortlaut:

Am Vorabend der 20. Stiftungsratssitzung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste (DZK) begrüßte Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra viele der Teilnehmer in der Magdeburger Staatskanzlei. Die Stiftung hat seit über zehn Jahren ihren Sitz in der Landeshauptstadt. Im Zuge des Aufeinandertreffens wurde unter anderem die Verlängerung des Mietverhältnisses zwischen dem Land Sachsen-Anhalt und dem DZK bekanntgegeben.

Staats- und Kulturminister Robra würdigte die Arbeit des DZK für ganz Deutschland: „Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste setzt Maßstäbe für unsere Beschäftigung mit der eigenen Vergangenheit. Von der Kolonialzeit über die NS-Diktatur bis zur Sowjetischen Besatzungszone und DDR gehen vom DZK seit vielen Jahren wichtige Impulse zu Provenienzforschung und dem Umgang mit Kulturgutverlusten aus. Ich freue mich sehr, dass Magdeburg in diesem Zusammenhang bereits seit geraumer Zeit eine Schlüsselrolle spielt und auch in Zukunft spielen wird.“

Die Vorständin des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste Prof. Dr. Meike Hopp unterstrich: „Die Sicherung des Stiftungssitzes in Magdeburg ist ein wichtiges Signal für die nachhaltige Stärkung der Provenienzforschung in Deutschland. Das DZK wird von hier aus auch künftig dazu beitragen, Kulturgutraub aufzuklären und historisches Unrecht wissenschaftlich aufzuarbeiten.“

Seit seiner Gründung 2015 beschäftigt sich das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste mit Kulturgütern, die in der NS-Zeit, der Kolonialzeit oder in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR geraubt oder entzogen wurden sowie mit Kulturgutverlusten im Zuge des Zweiten Weltkriegs. Weiterhin fördert das Zentrum die Provenienzforschung und betreibt Datenbanken zu Provenienzforschung (Proveana) und verlorenem Kulturgut zwischen 1933 und 1945 (Lost Art).

Zur Pressemitteilung der Staatskanzlei und dem Ministerium für Kultur