Keynote und Podiumsdiskussion „Archive: Macht, Politik, Erinnerung“

Ort:
Grimm-Zentrum, Berlin
Veranstalter:
Netzwerk koloniale Kontexte

Die Veranstaltungsreihe „Wer bewahrt, wer entscheidet? Gesellschaftliche Verantwortung (nicht nur) im Umgang mit kolonialem Wissen“ des Netzwerk koloniale Kontexte startet am 20. Oktober 2026, um 16 Uhr, mit der Podiumsveranstaltung zum Thema „Archive: Macht, Politik, Erinnerung“ im Auditorium des Grimm-Zentrums in Berlin.

Das Programm:

Keynote (online): „'Soll ich Geschichte lernen?': Archives and Their Absences“
Dorothy Judith Berry | Smithsonian National Museum of African American History and Culture, Washington, USA

Podiumsdiskussion
Moderation: Jan Hüsgen | Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
mit Kim Dresel | Arolsen Archives
Michael Hollmann | Bundesarchiv
Vera Tönsfeldt | Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD)

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Gesprächspartner:innen zusammenzubringen, die sich mit unterschiedlichen historischen (Unrechts-)Kontexten und gegenwärtigen gesellschaftlichen Veränderungen beschäftigen. Ausgehend von Erfahrungen im Umgang mit kolonialen Kontexten werden in vier Veranstaltungen die politische Einflussnahme auf Archive, den Einsatz von KI in Museen, Neutralität in Bibliotheken und den Umgang mit Fotografien im digitalen Raum diskutiert und aufgezeigt, dass diese Fragen weit über das Feld der Kolonialgeschichte hinausreichen und alle als demokratische Gesellschaft betreffen.

Die vier Veranstaltungen finden an unterschiedlichen Orten in Deutschland statt: in Berlin, Leipzig, Hamburg und Frankfurt/Main. Eine Online-Teilnahme ist ebenfalls möglich. Informationen dazu unter: https://www.evifa.de/de/netzwerk-koloniale-kontexte/aktuell