Meldungen

Wir vermelden Neuigkeiten aus der Provenienzforschung und aus den vom Zentrum geförderten Projekten, geben Hinweise auf wichtige Neuerscheinungen, Ausstellungen oder Konferenzen und berichten von Restitutionen. Interessante Meldungen aus dem Feld der Provenienzforschung senden Sie gern an presse@kulturgutverluste.de.

Filter / Suche
 Landesmuseum Württemberg im Alten Schloss in Stuttgart.
NS-Raubgut
Am Landesmuseum Württemberg hat ein neues Projekt zur „Systematischen Provenienzforschung zu den Erwerbungen des Landesmuseums Württemberg seit 1945“ begonnen.
NS-Raubgut
Das Städtische Museum in Aschersleben hat damit begonnen, seine Freimaurerbestände aufzuarbeiten. In einem sechsmonatigen Projekt, das vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert wird, sollen alle Freimaurergegenstände im Museum ausfindig gemacht und auf ihre Provenienz hin untersucht werden.
Koloniale Kontexte
Die diesjährige Herbstkonferenz des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste wird vom 17.-19.11.2021 als virtuelle Konferenz und in Kooperation mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und The Research Center for Material Culture of the National Museum of World Cultures, the Netherlands stattfinden.
NS-Raubgut
Koloniale Kontexte
Kriegsverluste
SBZ / DDR
Zum Tag der Provenienzforschung am 14. April 2021 bietet das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste mehrere Online-Seminare zum Einstieg in die Forschungsdatenbank Proveana (www.proveana.de) an.
NS-Raubgut
Koloniale Kontexte
Kriegsverluste
SBZ / DDR
Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste lädt in Kooperation mit CARMAH (Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage) zur Veranstaltungsreihe „Kolloquium Provenienzforschung“ ein.
NS-Raubgut
Die Klassik Stiftung Weimar hat einen weiteren Fall von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut abgeschlossen: Zwei Notenmanuskripte von Franz Liszt konnten restituiert werden, wie die Stiftung mitteilte. Die Manuskripte gehörten bis 1937 Emma Frankenbacher, einer Bürgerin jüdischer Herkunft, deren Rechtsnachfolger die Stiftung in Argentinien ausfindig machen konnte.
Koloniale Kontexte
Seit mitt­ler­wei­le zwei Jah­ren hat das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te sei­ne För­de­rung auf den Be­reich des Kul­tur- und Samm­lungs­guts aus ko­lo­nia­len Kon­tex­ten aus­ge­dehnt. In die­sem Zeit­raum konn­ten bis­her ins­ge­samt 23 Pro­jek­te mit ei­nem Vo­lu­men von ca. 2,6 Mil­lio­nen Eu­ro ge­för­dert wer­den.
Das Bomann-Museum Celle veranstaltet am Montag, 1. März, eine Tagung zum Thema „Regionaler Kunsthandel – eine Herausforderung für die Provenienzforschung?!“ Denn der regionale Kunst- und Antiquitätenhandel ist für Museen eine wichtige Bezugsquelle. Für die Provenienzrecherche ergeben sich hier jedoch besondere Herausforderungen, wenn weder Auktions- und Verkaufskataloge noch Geschäftsunterlagen überliefert sind.
Gebetbuch
NS-Raubgut
Nach mehr als 80 Jahren hat Susanne Woodin (90) aus Großbritannien ein wertvolles Gebetbuch aus ihrem Familienbesitz wiedererhalten: Das „Machsor al kol ha-Shanah“ ist ein Gebetbuch für das ganze Jahr und stammt aus dem Jahr 1851. Seit 1991 war es Teil der Sammlung des Jüdischen Museums Westfalen. Im Rahmen eines Provenienzforschungsprojekts, das vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert wird, konnte das Museum die rechtmäßige Erbin ermitteln und ihr das Gebetbuch ihres Großvaters Hermann Schlome (1857-1942) zurückerstatten.
Koloniale Kontexte
Vier ostfriesische Kultureinrichtungen widmen sich seit Januar 2021 der Erforschung von Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten. Das vorerst einjährige Projekt, in dem das Deutsche Sielhafenmuseum Carolinensiel, die Naturforschende Gesellschaft zu Emden, das Ostfriesische Teemuseum Norden und das Fehn- und Schiffahrtsmuseum Westrhauderfehnkooperieren, wird vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert und durch das Netzwerk Provenienzforschung in Niedersachsen unterstützt.